Willkommen beim Weblog DogWalker
im September 2013


Liebe Hundefreunde,


mit unseren Hunden gemeinsam unterwegs zu sein – das ist es, was uns schon immer am meisten Spaß gemacht hat. Rund um dieses Thema soll sich alles auf diesen Seiten drehen.

Wir – das sind die DogWalker … die mit dem Hund gehen. Dabei kommt man ganz schön herum, erlebt viel und sieht eine Menge. Davon möchten wir anderen DogWalkern ab sofort regelmäßig berichten. Spannende Geschichten, interessante Begegnungen und hilfreiche Tipps – sie sollen diesen Weblog ausmachen.


Unser Thema im September 2013

Das Handtarget

Baak DogWalker


   "Einfach, praktisch und hilfreich: das Handtarget"

 

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Das Handtarget

Targettraining ist einer der sinnvollsten Trainingswege in der Hundeausbildung. Es bedeutet, dass wir unserem Hund beibringen, mit seiner Nase irgendeinen Gegenstand wie einen Stock, eine Fliegenklatsche, einen Post-It-Zettel, einen Targetstab oder eben unsere Hand zu berühren bzw. zu verfolgen. Nichts spricht dagegen, unserem Hund auch mehrere Targets nahezubringen. Auf diese Weise können wir ihn irgendwohin locken, ihm Tricks beibringen oder in schwierigen Situationen seine Aufmerksamkeit auf uns lenken.

Das Handtarget ist sehr praktisch, denn man hat die Hand immer dabei, benötigt kein weiteres Hilfsmittel und es wird – was ich immer sehr schön finde – mal wieder die Orientierung hin zum Menschen verstärkt.

Wenn unser Hund mit dem Clicker und Freeshaping vertraut ist, können wir mit diesem das Handtarget trainieren. Wählen Sie anfangs eine sehr reizarme Situation und gute Leckerchen. Halten Sie die Handfläche offen zum Hund hin. Immer dann, wenn Ihr Hund die Hand ansieht, clicken Sie und geben ihm ein Leckerchen. Clicken Sie nun von Mal zu Mal die Annäherung Ihres Hundes an die Hand, bis Ihr Hund mit seiner Nase Ihre Hand berührt.

Hat Ihr Hund verstanden, worum es geht, fügen Sie ein Signalwort zu wie zum Beispiel „Target“ oder „Hand“. Sagen Sie das Wort immer dann, wenn Ihr Hund Ihre Hand berührt. Haben Sie den Eindruck, Ihr Hund hat verstanden, dass er nach dem Signalwort  Ihre Hand berühren soll, können Sie die Reihenfolge umdrehen: Nun sagen Sie erst das Wort, dann berührt Ihr Hund die Hand, dann clicken Sie, dann geben Sie ein Leckerchen.

Im nächsten Schritt halten Sie die Hand immer weiter vom Hund entfernt, sagen Sie das Signalwort, clicken, wenn der Hund die Hand berührt und geben die Belohnung. Nun können Sie beginnen, variabel zu belohnen. Wenn Ihr Hund all dies in reizarmer Umgebung beherrscht, beginnen Sie mit dem Training an anderen Orten, an denen es zunehmend mehr Ablenkung gibt.

Für alle diejenigen, die nicht mit dem Clicker und/oder dem Freeshaping arbeiten möchten, gibt es einen anderen Weg. Reiben Sie im ersten Training Ihre (z. B. rechte) Hand mit einem gut riechenden Leckerchen ein. Wurst oder Käse eignen sich hierzu besonders gut. Ihr Hund wird daran schnuppern. Nutzen Sie nun Ihr Belohungswort (z. B. „Fein“) und geben ihm aus der anderen Hand (in diesem Fall die linke) ein Leckerchen. Es macht Sinn, dass es anfangs das gleiche Leckerchen ist, nach dem die andere Hand riecht. Berührt Ihr Hund regelmäßig mit seiner Nase die Hand, sobald Sie sie hinhalten, fügen Sie das Signalwort hinzu und belohnen so schnell wie möglich auch weiterhin. Vergrößern Sie nun die Entfernung, so dass Ihr Hund auch einige Schritte zur Hand laufen muss. Beginnen Sie in einer reizarmen Umgebung und steigern Sie nach und nach die Ablenkung.

Nun können Sie das Handtarget für den Hundesport nutzen (z. B. für hohe Sprünge oder den Slalom im Agility), für Gehorsamkeitsübungen, Tricks oder auch um Ihren Hund aus schwierigen Situationen heraus (Aggression, Stress, Angst) wieder auf Sie zu konzentrieren.

Übrigens lässt sich nahezu jeder Hund auch mit folgender Geste überall dorthin locken, wohin Sie ihn gerne hätten: Reiben Sie Zeigefinger und Daumen aneinander. Beginnen Sie mit dieser Bewegung kurz vor der Hundenase und ziehen Sie die Hand gleichzeitig von ihrem Hund fort. Ziemlich sicher folgt Ihr Hund der Hand, denn Hunde neigen dazu, kleinen, schnellen Bewegungen hinterher zu laufen. Geben Sie ihm anfangs ein Leckerchen dafür und verlängern Sie den Weg nach und nach, den er Ihren Fingern folgt. Sie benötigen hierzu nicht unbedingt ein Signalwort, weil die Geste alleine ihn dazu bringt, Ihrem angegebenen Weg zu folgen. Versuchen Sie es mal, Sie werden es sehr häufig im Alltag nutzen können. Für den Fall, dass Ihr Hund ohne weiteres Training nicht auf diese Geste reagiert, kennen Sie ja nun das Targettraining – das funktioniert immer.

Viel Spaß beim Training

wünscht Ihnen

Ihre Martina Nau

und Ihr Baak-Dogwalker-Team

 

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2017


Beschäftigung wenns drinnen schöner ist als draußen (Oktober 2017)

Über die Intelligenz unserer Hunde (August 2017)

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Gehorsamkeit kommt auf leisen Sohlen (Mai 2017)

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Kleine und große Missgeschicke: Die Stubenreinheit (März 2017)

Hunde dieser Welt: Der Irish Wolfhound (Februar 2017)

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2016


Typisch Junghund: stets gut gelaunt (Dezember 2016)

Über Beschäftigungswahn und Faulenzertum (November 2016)

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Der etwas andere Hindernis-Parcours (März 2016)

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Hatten Sie schon mal No-Gos? (Januar 2016)


2015


Unsere Rezepte gegen Langeweile (Dezember 2015)

Manchmal kommt er später (November 2015)

Hunde dieser Welt: Der Louisiana Catahoula Leopard Dog (Oktober 2015)

Sport und Spaß für Hund und Mensch: Rally Obedience (September 2015)

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Wer hüten will, braucht einen Hütehund ... (Juli 2015)

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2014


Oh ja, mein Maulkorb! (Dezember 2014)

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2013


Hunderassen verstehen – leicht gemacht (Dezember 2013)

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Wau! Mein Haus, meine Straße, mein Park! (Oktober 2013)

Das Handtarget (September 2013)

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Warum eigentlich Welpen(spiel)stunden? (Juli 2013)

Hund und gesund (Juni 2013)

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Hund ist was er isst (Februar 2013)

Gedanken zum Antijagdtraining (Januar 2013)


2012


Noch mehr Jägerwissen für Nichtjäger (Dezember 2012)

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Schleppen für Schleppenprofis (Oktober 2012)

Die Würstchenschleppe (September 2012)

Clicker: Fluch oder Segen? (August 2012)

Mit dem Auto unterwegs (Juli 2012)

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Hund und Recht – Teil 2 (April 2012)

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2011


Hauptberuf: Nur-Familienhund (Dezember 2011)

Tipps und Tricks für Schnüffelnasen (November 2011)

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Auf jedes Töpfchen … (Dezember 2010)

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Gutes Training … braver Hund! – Teil 2 (Oktober 2010)

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Durchgeknallt: Wenn die Hundenerven blank liegen (Januar 2010)


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Sivesterangst (Dezember 2009)

Lassie ist schuld! (November 2009)

Was sieht, hört und riecht er eigentlich? (Oktober 2009)

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"Graue Schnauzen" - Interview mit Doro Dahl (August 2009)

Warum jagt mein Hund eigentlich? Teil 2: Der persönliche Jagdtypentest (Juli 2009)

Warum jagt mein Hund eigentlich? Teil 1: Die Jagdtypen (Juni 2009)

Spaß und Spiel auf allen Wegen (Mai 2009)