Willkommen beim Weblog DogWalker im September


Liebe Hundefreunde,


mit unseren Hunden gemeinsam unterwegs zu sein – das ist es, was uns schon immer am meisten Spaß gemacht hat. Rund um dieses Thema soll sich alles auf diesen Seiten drehen.

Wir – das sind die DogWalker … die mit dem Hund gehen. Dabei kommt man ganz schön herum, erlebt viel und sieht eine Menge. Davon möchten wir anderen DogWalkern ab sofort regelmäßig berichten. Spannende Geschichten, interessante Begegnungen und hilfreiche Tipps – sie sollen diesen Weblog ausmachen.


Unser Thema im September:

"Die drei Charaktere"

Baak DogWalker

Jeder Hund ist anders als der andere. Trotzdem ist uns allen sicher schon aufgefallen, dass es bei manchen Hunden viele Gemeinsamkeiten gibt, bei anderen große Unterschiede im Typ.
Der niederländischen Trainerin Anke Bogaerts ist es gelungen, eine interessante und gleichzeitig passende Einteilung der unterschiedlichen Hundecharaktere vorzunehmen.

Sie unterscheidet drei Charaktere: Augenhunde, Aktionshunde und Gefühlshunde. Schaut man sich genauer an, wie Hunde auf äußere Eindrücke reagieren, ist diese Einteilung sehr treffend. Denn genau diese Reaktion ist es, die den größten Teil ihres Verhaltens bestimmt. Weiß man, welchen Typ man an seiner Seite hat, kann man leichter das Verhalten seines Hundes im Alltag vorhersagen und ist manchmal sicherlich weniger überrascht. Es lässt sich aber auch ein erfolgreiches und stressfreies Training besser planen.

Ein Augenhund ist ein Hund, der mit seinen Augen alles aufnimmt, was um ihn herum passiert. Er arbeitet mehr mit den Augen als mit seiner Nase, verknüpft Wortzeichen nach nur wenigen Wiederholen mit Sichtzeichen und leider auch mit unbewussten Bewegungen seines Besitzers. Augenhunde leiden sehr schnell unter Reizüberflutung. Weil Bewegungen für sie solch eine große Rolle spielen, ist es für uns Menschen wichtig, dass Worte und Körpersprache sich nicht widersprechen, sonst werden diese Hunde sehr schnell nervös. Sie denken in Bildern und haben ein ganz ausgezeichnetes Gedächtnis.

Ein Gefühlshund liebt Körperkontakt und arbeitet gerne mit seinem Menschen. Er hat einen sanften Charakter. Misserfolge und Missverständnisse entmutigen ihn schnell und lassen ihn blockieren. Mit Stress kann ein Gefühlshund schlecht umgehen, aversives Training, eine zu hohe Erwartungshaltung oder andere Faktoren, die ihn entmutigen, lassen aus ihm schnell einen Hund werden, der sich in sich selbst zurückzieht und ängstlich wirkt.

Und schließlich: tataaaa! Der Aktionshund. Wenn er die Weltbühne betritt, wackelt der Bodenbelag. Er zeigt stets eine große Eigeninitiative und hat damit meistens auch Erfolg. Ständig probiert er alles aus. Im alltäglichen familiären Zusammenleben testet er gerne durch, was geht und lotet so seine Grenzen aus. Sind wir ihm gegenüber unklar in der Kommunikation, macht ihm das nicht viel, im Zweifelsfall macht er eben, was er will. Dass er im Training oder im Alltag nicht mehr weiter weiß, gibt es kaum. Irgendetwas fällt ihm schon ein. So wird er schnell zu einem „Ich-weiß-es-besser“-Hund.

Vielleicht denken Sie gerade darüber nach, welchen Hund Sie am liebsten hätten. Aber so funktioniert das nicht. Nicht alle Hunde sind ausschließlich einem einzigen Typ zuzuordnen, sondern oft mischt sich ein anderer Typ ein wenig dazwischen. Es hilft Ihnen jedoch ungemein, wenn Sie sich darüber Gedanken machen, welche der Eigenschaften auf Ihren Hund zutreffen. Sie werden dann verstehen, warum er in der einen oder anderen Situation vielleicht gar nicht anders reagieren kann – oder wie Sie ihm erzieherisch weiterhelfen können.

Sicher ist jedenfalls, dass wir mit einem Gefühlshund wesentlich vorsichtiger umgehen müssen als mit einem Aktionshund, dem man nicht nur deutlicher sagen kann, sondern oft sogar deutlicher sagen muss, was und wie genau man es denn gerne hätte. Sonst versteht er es womöglich als Aufforderung, einfach etwas Anderes auszuprobieren, um an sein Ziel zu kommen. Dass andererseits Augenhunde (wie zum Beispiel Terrier oder Border Collies) durch viel Bewegungsreize in der Umwelt unkonzentrierter und gestresster reagieren als Gefühlshunde (zu denen zum Beispiel fast immer Shelties gehören), ist uns somit auch klar. Mit diesem Wissen können wir unseren Hund sehr viel fairer und effizienter erziehen.

Wer nun mehr über die drei Charaktere wissen möchte, dem empfehle ich das Buch „Die drei Charaktere“, zu beziehen über www.hund-und-freizeit.com.

Herzliche Grüße und einen schönen, sonnigen September wünscht Ihnen

Ihre

Martina Nau

 


2017


Die Roll- oder Flexileine (Juli 2017)

Chihuahua (Juni 2017)

Gehorsamkeit kommt auf leisen Sohlen (Mai 2017)

Geschwindigkeiten (April 2017)

Kleine und große Missgeschicke: Die Stubenreinheit (März 2017)

Hunde dieser Welt: Der Irish Wolfhound (Februar 2017)

Der Leinen-Wahn-Sinn (Januar 2017)


2016


Typisch Junghund: stets gut gelaunt (Dezember 2016)

Über Beschäftigungswahn und Faulenzertum (November 2016)

Ein Südländer soll es sein (Oktober 2016)

Bettelstudenten am Tisch (September 2016)

Der Korea Jindo Dog (August 2016)

Was Ihr Welpe kennenlernen sollte (Juli 2016)

Eine Lanze für die Pfeife (Juni 2016)

Der 6. Sinn unserer Hunde (Mai 2016)

Wie Hunde jagen (April 2016)

Der etwas andere Hindernis-Parcours (März 2016)

Hunde dieser Welt: Der Otterhound (Februar 2016)

Hatten Sie schon mal No-Gos? (Januar 2016)


2015


Unsere Rezepte gegen Langeweile (Dezember 2015)

Manchmal kommt er später (November 2015)

Hunde dieser Welt: Der Louisiana Catahoula Leopard Dog (Oktober 2015)

Sport und Spaß für Hund und Mensch: Rally Obedience (September 2015)

Die "Kunterbunte Hunderunde" (August 2015)

Wer hüten will, braucht einen Hütehund ... (Juli 2015)

Schlecht geprägt hält lebenslang (Juni 2015)

Bleib dort hinten und setz dich hin (Mai 2015)

Befindlichkeiten (April 2015)

Das Haustürproblem (März 2015)

Hunde dieser Welt: Lundehunde (Februar 2015)

Höflichkeit ist eine Zier ... (Januar 2015)


2014


Oh ja, mein Maulkorb! (Dezember 2014)

Der Impfpass (November 2014)

Hunde erziehen perfekte Hunde (Oktober 2014)

Die Freiverlorensuche (September 2014)

Hunde dieser Welt: Löffelhunde (August 2014)

Ein Hund soll es sein (Juli 2014)

Spaziergänge mit jungen Hunden (Juni 2014)

Hunde dieser Welt: Laika (Mai 2014)

Frühling lässt sein blaues Band … (April 2014)

Hunde dieser Welt: Streuner und Straßenhunde (März 2014)

Hunde-Besitzer-Typen (Februar 2014)

Teamarbeit macht Spaß (Januar 2014)


2013


Hunderassen verstehen – leicht gemacht (Dezember 2013)

Herbstspaziergänge (November 2013)

Wau! Mein Haus, meine Straße, mein Park! (Oktober 2013)

Das Handtarget (September 2013)

Hunde dieser Welt: Azawakh (August 2013)

Warum eigentlich Welpen(spiel)stunden? (Juli 2013)

Hund und gesund (Juni 2013)

Hunde dieser Welt: Dingos (Mai 2013)

Hunde dieser Welt: Pemba (April 2013)

Was unsere Hunde fühlen (März 2013)

Hund ist was er isst (Februar 2013)

Gedanken zum Antijagdtraining (Januar 2013)


2012


Noch mehr Jägerwissen für Nichtjäger (Dezember 2012)

Jägerwissen für Nichtjäger (November 2012)

Schleppen für Schleppenprofis (Oktober 2012)

Die Würstchenschleppe (September 2012)

Clicker: Fluch oder Segen? (August 2012)

Mit dem Auto unterwegs (Juli 2012)

Aggressiv – und nun? (Juni 2012)

Was Hündchen schon lernt … (Mai 2012)

Hund und Recht – Teil 2 (April 2012)

Hund und Recht – Teil 1 (März 2012)

Persönlichkeit & Leckerchen (Februar 2012)

Der spielt doch nur! (Januar 2012)


2011


Hauptberuf: Nur-Familienhund (Dezember 2011)

Tipps und Tricks für Schnüffelnasen (November 2011)

Ist das ein Rüde oder eine Hündin? (Oktober 2011)

Flöhe, Zecken, Parasiten (September 2011)

Früher und heute (August 2011)

Achtung giftig! (Juli 2011)

Manchmal ein Rätsel: Warum fühlt sich der Hund bedroht? (Juni 2011)

Zahlen – Daten – Fakten: Hätten Sie’s gewusst? (Mai 2011)

Wie gewöhne ich meinen Hund ans Alleinebleiben? (April 2011)

Sevens schöne bunte Welt (März 2011)

Hundespiele für schlechtes Wetter (Februar 2011)

Leinentraining mit Spaßfaktor (Januar 2011)


2010


Auf jedes Töpfchen … (Dezember 2010)

Apportieren macht Spaß! (November 2010)

Gutes Training … braver Hund! – Teil 2 (Oktober 2010)

Gutes Training … braver Hund! – Teil 1 (September 2010)

Hunde in der Pubertät: Sensibel und wild (August 2010)

Spiel doch mal! (Juli 2010)

Helfer auf vier Beinen (Juni 2010)

Die sommerliche Gefahr: Überhitzung (Mai 2010)

Kinder und Hunde (April 2010)

Schnüffeln erlaubt! (März 2010)

Hundebegegnungen – Wie verhalte ich mich richtig? (Februar 2010)

Durchgeknallt: Wenn die Hundenerven blank liegen (Januar 2010)


2009


Sivesterangst (Dezember 2009)

Lassie ist schuld! (November 2009)

Was sieht, hört und riecht er eigentlich? (Oktober 2009)

Die drei Charaktere (September 2009)

"Graue Schnauzen" - Interview mit Doro Dahl (August 2009)

Warum jagt mein Hund eigentlich? Teil 2: Der persönliche Jagdtypentest (Juli 2009)

Warum jagt mein Hund eigentlich? Teil 1: Die Jagdtypen (Juni 2009)

Spaß und Spiel auf allen Wegen (Mai 2009)