Willkommen beim Weblog DogWalker
im Oktober 2012


Liebe Hundefreunde,


mit unseren Hunden gemeinsam unterwegs zu sein – das ist es, was uns schon immer am meisten Spaß gemacht hat. Rund um dieses Thema soll sich alles auf diesen Seiten drehen.

Wir – das sind die DogWalker … die mit dem Hund gehen. Dabei kommt man ganz schön herum, erlebt viel und sieht eine Menge. Davon möchten wir anderen DogWalkern ab sofort regelmäßig berichten. Spannende Geschichten, interessante Begegnungen und hilfreiche Tipps – sie sollen diesen Weblog ausmachen.


Unser Thema im Oktober 2012

Schleppen für Schleppenprofis

Baak DogWalker


   "Eine Reizangel ist hilfreich beim Schleppenziehen".

 

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Schleppen für Schleppenprofis

Und weiter geht’s mit der Schleppenarbeit. Hat Ihr Hund Spaß an der Würstchenschleppe und haben Sie den Eindruck, er hätte diese Aufgabe verstanden, dann können Sie damit beginnen, aus ihm einen Schleppenprofi zu machen.

Ziehen Sie die Schleppe mit Würstchenwasser nun über Geländeübergänge, z. B. vom niedrigen Gras ins hohe Gras, dann über einen Weg und wieder in niedriges Gras. Nach und nach können Sie Ablenkungen einbauen, indem Sie Gegenstände neben den Schleppenverlauf legen oder eine Verleitungsschleppe über die Originalschleppe ziehen. Bauen Sie Winkel ein. Diese sollten allerdings nicht kleiner als 90 Grad sein. Arbeiten Sie die Schleppen nun auf jeden Fall mit Rückenwind, damit die Hundenase weiter tief am Boden bleibt und der Hund somit schnell Erfolg hat.

Dies ist auch der richtige Zeitpunkt, mit richtigen Schleppgegenständen zu arbeiten. Dies könnte ein Dummy sein, ein Futterdummy, ein Spielzeug oder ein Sniffers (Geruchsröhrchen). Der Gegenstand sollte nicht zu leicht sein, damit er so viel Geländeverletzung verursacht, dass der Hund sie riechen kann.

Befestigen Sie diesen Gegenstand an einer Leine oder besser noch an einer Reizangel. Am Abgang sollten Sie ihn anfangs ein wenig auf den Boden drücken. Dies erleichtert Ihrem Hund die Aufnahme der Schleppe. Ziehen Sie den Gegenstand nun über den Boden. Am Ende der Schleppe lassen Sie ihn liegen. Wenn der Hund ihn erreicht hat, sollte er ihn entweder apportieren oder Ihnen durch eine Anzeige vermitteln, dass er ihn gefunden hat. Diese Anzeige könnte ein Lautgeben sein oder ein Ablegen ins Platz.

Auch in diese Schleppen sollten Sie nach und nach Winkel, Verleitungen oder Ablenkungen einbauen. Sie könnten die Standzeit verlängern, indem Sie den Hund erst sehr viel später auf die Schleppe ansetzen oder das Gewicht des Schleppgegenstandes verringern. Schleppen von mehreren hundert Metern sind nicht ungewöhnlich und von jedem Hund zu erlernen. Es macht Sinn, sich selbst den Verlauf der Schleppe bei solch einer Länge zu markieren. Man könnte z. B.  Wäscheklammern oder Papiertaschentücher an Äste hängen, die signalisieren, dass man sich noch auf dem richtigen Weg befindet oder dass man an dieser Stelle einen Winkel eingebaut hat.

Wenn Sie den Schwierigkeitsgrad erhöhen, dann verändern Sie immer nur einen Faktor. Wählen Sie also nicht gleichzeitig ein schwierigeres Gelände als bisher und verlängern die Strecke – immer erst eins nach dem anderen.

Laufen Sie während des Schleppelegens immer an der Seite, die dem Wind abgewandt ist, damit Ihr Hund nicht Ihre Fußspuren, sondern die Originalschleppe verfolgt. Hierzu ist eine Reizangel sehr hilfreich, die die Entfernung zwischen Schleppe und Ihren Fußspuren zusätzlich erhöht.

Ab einem fortgeschrittenen Trainingsstand spielt auch das Wetter eine wichtige Rolle. Wichtig zu wissen ist hierbei:

  1. Starker Wind verweht den Geruch und der Hund läuft entsprechend weit parallel neben der Schleppe.
  2. Bei Frost entwickelt sich der Geruch nur langsam und schwach.
  3. Hohe Temperaturen lassen sehr schnell sehr viel Geruch entstehen, der jedoch schnell verfliegt. Lange Standzeiten erschweren die Arbeit.
  4. Bei Windstille liegt der Geruch tief auf der Schleppe. Der Hund muss sehr nah an ihr bleiben und pendelt viel von einer Seite zur anderen.

Wenn Ihr Hund zuverlässig apportiert und Sie sich darauf verlassen können, dass er ohne selbstständige Ausflüge zurückkommt, dann sollten Sie ruhig darauf hinaus arbeiten, dass er ohne Leine auch lange Schleppen alleine arbeitet, während Sie am Abgang (dem Schleppenanfang) warten. Für beide – Mensch und Hund – gibt es nichts Schöneres, als zu erfahren, dass man sich aufeinander verlassen kann – und auch aufeinander verlässt!

Es würde mich sehr freuen, wenn Sie und Ihr Hund ganz bald zu einem erfahrenen Schleppenteam würden. Nichts macht mehr Spaß als gemeinsam solch eine Aufgabe zu bewältigen.

Herzliche Grüße und einen Oktober mit viel perfektem Schleppenwetter wünscht Ihnen

Ihre Martina Nau

 

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