Willkommen beim Weblog DogWalker
im November 2011


Liebe Hundefreunde,


mit unseren Hunden gemeinsam unterwegs zu sein – das ist es, was uns schon immer am meisten Spaß gemacht hat. Rund um dieses Thema soll sich alles auf diesen Seiten drehen.

Wir – das sind die DogWalker … die mit dem Hund gehen. Dabei kommt man ganz schön herum, erlebt viel und sieht eine Menge. Davon möchten wir anderen DogWalkern ab sofort regelmäßig berichten. Spannende Geschichten, interessante Begegnungen und hilfreiche Tipps – sie sollen diesen Weblog ausmachen.


Unser Thema im November 2011

Tipps und Tricks für Schnüffelnasen

Baak DogWalker


  Tipps und Tricks für Schnüffelnasen

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Tipps und Tricks für Schnüffelnasen

Die Tage werden kurz, das Wetter häufig schlecht – was liegt da näher als an manchen Tagen die gemeinsamen Spaziergänge zu verkürzen und stattdessen andere spannende Dinge zu machen. Stets beliebt sind bei unseren Hunden Schnüffelspiele. Auch hier ist es sehr wichtig, dass sie über einen längeren Zeitraum motiviert bleiben und das heißt vor allem am Anfang: spannende Aufgaben und schnelle Sucherfolge. Einige Tipps und Tricks helfen dabei.

Lassen wir den Hund draußen suchen, sollten wir Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Windstärke und Windrichtung einkalkulieren. Vor allem die Windrichtung ist wichtig. Für den Hund ist es am einfachsten, gegen den Wind zu arbeiten. Hierbei fällt er sehr schnell in eine große, freie Suche. Nicht immer ist dies jedoch erwünscht. Vor allem bei der Schleppen- und Fährtenarbeit soll er auf der Spur bleiben. Daher ist es wichtig, in diesen Fällen anfangs mit Seiten- bzw. Rückenwind zu trainieren. Diesen wählen wir auch für die Freiverlorensuche, wenn wir einen Suchenprofi an unserer Seite haben.

Bei starkem Wind arbeitet ein Hund eher mit hoher Nase und er arbeitet schneller und ein größeres Gebiet ab als bei schwachem Wind. Auch hier verfällt er leichter in eine freie Verlorensuche. Achten Sie in diesem Fall darauf, dass er nicht zu schnell und weiter konzentriert arbeitet. Notfalls nutzen Sie eine Schleppleine. Das bremst die meisten Hunde automatisch aus, ohne dass Sie die Leine aktiv benutzen müssen. Rucken Sie ihn mit ihr nie zurück.

Je höher die Temperatur, desto schwieriger wird die Nasenarbeit für unsere Hunde, denn die Nasenschleimhaut trocknet in kurzer Zeit aus und der Zersetzungsprozess der kleinsten, organischen Spuren schreitet schnell voran. Lassen Sie an warmen Tagen die Schleppen und Fährten nicht zu lange stehen, sondern setzen Ihren Hund zügig nach dem Auslegen an.
Eine hohe Luftfeuchtigkeit erleichtert unseren Hunden dagegen ihre Arbeit.

Auf jeden Fall macht es Sinn, dass die Hundenase nass ist, wenn sie arbeitet. Lassen Sie Ihren Hund regelmäßig trinken, denn so kann er den Flüssigkeitsverlust ausgleichen, der durch das Hecheln entsteht und die Nase bleibt feucht. Sein Riechvermögen und damit die Chancen auf einen schnellen, motivierenden Erfolg erhöhen sich hierdurch stark.

Manchmal macht es Sinn, mit künstlichen Düften zu arbeiten, mit denen wir den Suchengegenstand „aufpeppen“. Vor allem Hundesenioren und Hunde mit einem sehr kurzen Fang haben ein schlechteres Riechvermögen. Ihnen kann man mit einer Duftverstärkung helfen. Geeignet ist Würstchenwasser, Kamillentee oder Anisöl. Bestimmt fallen Ihnen noch weitere Gerüche ein, die Ihr Hund spannend findet. Aber bedenken Sie auch, dass es Gerüche gibt (vor allem diverse Parfums), die wir zwar wunderbar finden, unsere Hunde jedoch eher unangenehm.

Seien Sie vor allem vorsichtig mit Wilddüften. Es ist besser, Sie bringen Ihren Hund erst gar nicht auf die Idee, dass diese spannend sind bzw. verstärken nicht noch seine eventuelle Jagdleidenschaft, indem Sie Hasen- oder Entenduft benutzen.

Eine gute Idee ist es auch, sich über die Farbe des Suchgegenstands Gedanken zu machen. Hierzu muss man natürlich wissen, welche Farben unsere Hunde sehen und welche nicht. Weiß, Blau- und Blau-Grün-Töne sieht unser Hund, so dass er sich daran gewöhnt, neben seiner Nase auch seine Augen einzusetzen, wenn wir diese Farben häufig gebrauchen. Nutzen wir dagegen z. B. graue, braune oder orange Gegenstände, sind diese für den Hund nahezu unsichtbar und er lernt, sich ausschließlich auf seine Nase zu verlassen.

Es würde mich freuen, wenn ich den einen oder anderen Leser nun dazu angeregt habe, in den nächsten Wochen ein paar neue Dinge auszuprobieren und gemeinsam mit seinem Hund in die wunderbare Welt der Nasenarbeit einzutauchen. Neben allen positiven Effekten werden Sie bald bemerken, dass sich auch die Konzentrationsfähigkeit Ihres Hundes verbessert und Sie ihn und seine Arbeitsweise noch besser kennen lernen.

Viel Spaß beim Suchen wünscht Ihnen

Ihre Martina Nau

 

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