Willkommen beim Weblog DogWalker
im Mai 2010


Liebe Hundefreunde,


mit unseren Hunden gemeinsam unterwegs zu sein – das ist es, was uns schon immer am meisten Spaß gemacht hat. Rund um dieses Thema soll sich alles auf diesen Seiten drehen.

Wir – das sind die DogWalker … die mit dem Hund gehen. Dabei kommt man ganz schön herum, erlebt viel und sieht eine Menge. Davon möchten wir anderen DogWalkern ab sofort regelmäßig berichten. Spannende Geschichten, interessante Begegnungen und hilfreiche Tipps – sie sollen diesen Weblog ausmachen.


Unser Thema im Mai 2010

Die sommerliche Gefahr: Überhitzung

Baak DogWalker
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Es ist wieder so weit: der Frühling ist bereits da, der Sommer wird kommen – und wir alle freuen uns nach einem langen Winter über die Sonne und die wohltuende Wärme. Doch was uns gut tut, birgt für unsere Hunde eine große Gefahr: die Hitze.

Das Wichtigste zuerst: Bitte lassen Sie Hunde nie alleine im Auto oder in Räumen, wenn diese sich im Sommer (oder eventuell sogar in anderen Jahreszeiten) übermäßig durch die Sonne aufheizen. Es sind nur wenige Minuten, die den Tod des Hundes bedeuten können. Bedenken Sie dabei auch, dass sich die Sonne dreht und das im kühlen Schatten geparkte Auto bereits nach einer halben Stunde von der Sonne erhitzt werden kann. Auch das Training, Ausflüge zu Fuß oder mit dem Fahrrad und jede hohe körperliche Beanspruchung können schnell zu einer Überhitzung führen. Ihr Hund sollte möglichst immer Zugang zu Trinkwasser haben. Gehen Sie an heißen Tagen im Zweifelsfall aber lieber alleine durch die Hitze und lassen Sie Ihren Hund zu Hause.

Warum leidet ein Hund so schnell an Überhitzung?
Hunde haben wesentlich weniger Schweißdrüsen als Menschen. Sie schwitzen ein wenig über die Fußballen. Hauptsächlich kühlt jedoch die feuchte Zunge beim Hecheln durch Verdunstungskälte die Körpertemperatur ab. Da auf diese Weise dem Körper Flüssigkeit verloren geht, sollte der Hund regelmäßig trinken.

Was geschieht bei einer Überhitzung?
Die Körpertemperatur erhöht sich von ca. 38 bis auf ca. 42 Grad, was genauso wie beim Menschen auch beim Hund zum Tod führt. Zudem zieht der Körper die benötigte Flüssigkeit aus der Blutbahn ab, wobei das Blut eindickt und zu gerinnen beginnt. Der Körper zieht die Notbremse und verengt die Blutgefäße. Diesen Zustand nennt man Schock. Werden spätestens jetzt nicht die ersten Rettungsmaßnahmen eingeleitet, versagt der Kreislauf und der Hund stirbt.

Woran erkennt man, dass der Hund an Überhitzung leidet?
Die Anzeichen sind: Hecheln, Durchfall, Erbrechen, wankender Gang, im weiteren Verlauf Liegen in Seitenlage, blaue Zunge, Schaum vor dem Fang und schließlich Apathie.

Was kann der Hundehalter tun?
Der Hund sollte so schnell wie möglich an einen kühleren Ort gebracht werden, vorsichtige Abkühlungsmaßnahmen wie feuchte Tücher sind hilfreich. Vermeiden Sie eine zu aggressive Abkühlung und fahren Sie so schnell wie möglich zum Tierarzt.

Was geschieht beim Tierarzt?
Zur Behandlung des Schocks bekommt der Hund Sauerstoff, intravenös kühlende Flüssigkeiten und den Kreislauf stabilisierende Mittel. Der Kreislauf muss überwacht werden, bis es dem Hund besser geht.

Welche Hunde leiden besonders schnell unter Überhitzung?
Gefährdet sind vor allem brachycephale Rassen (Rassen mit einem kurzen Fang) wie English Bulldog, Pekingese, Boston Terrier, Mops, Rottweiler oder Boxer. Aber auch Hunde, die ständig in Bewegung sind und gerne und viel rennen, sind gefährdeter als ruhige Vertreter, die bei Wärme am liebsten im Schatten liegen und dösen.

Sie sehen, die Gefahr einer Überhitzung beim Hund ist sehr groß, sobald die Temperaturen steigen und vor allem die Sonne kräftiger wird. Doch glücklicher Weise können wir alle mit ein wenig vorausschauendem Denken und Beobachten dafür sorgen, dass es unseren Hunden auch in der warmen Jahreszeit gut geht.

Ein wunderschönen Mai wünscht Ihnen

Ihre Martina Nau

 

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