Willkommen beim Weblog DogWalker
im März 2010


Liebe Hundefreunde,


mit unseren Hunden gemeinsam unterwegs zu sein – das ist es, was uns schon immer am meisten Spaß gemacht hat. Rund um dieses Thema soll sich alles auf diesen Seiten drehen.

Wir – das sind die DogWalker … die mit dem Hund gehen. Dabei kommt man ganz schön herum, erlebt viel und sieht eine Menge. Davon möchten wir anderen DogWalkern ab sofort regelmäßig berichten. Spannende Geschichten, interessante Begegnungen und hilfreiche Tipps – sie sollen diesen Weblog ausmachen.


Unser Thema im März 2010

Schnüffeln erlaubt!

Baak DogWalker
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Schnüffeln erlaubt? Aber ja! Machen wir uns doch gemeinsam mit unserem Hund auf den Weg, um ein perfektes Schnüfflerteam zu werden. Unter anderem bietet uns die Geruchsunterscheidung sehr spannende Schnüffelaufgaben.

Ob im Haus oder in freier Natur, wir können unseren Hund überall irgendetwas suchen lassen. Nun lernt er einen ganz neuen Arbeitsweg kennen. Wir lassen ihn nun eine Geruchsprobe unserer Hand nehmen. Er soll lernen, den Gegenstand zu suchen, der nach unserer Hand riecht.

Nehmen wir zum Beispiel einen Handschuh. Lassen Sie Ihren Hund absitzen und dann an Ihrer Hand schnüffeln. Sagen Sie dabei Riech. Er soll sich Ihren persönlichen Geruch einprägen. Nehmen Sie einen Handschuh, legen diesen für ihn sichtbar in nicht zu weiter Entfernung aus, zeigen Sie mit einer weit ausladenden und wischenden Geste mit dem Arm grob in die Richtung des Handschuhs und sagen Sie Such. Vielleicht ist dies die erste Suchübung, die Sie mit Ihrem Vierbeiner machen und er läuft nicht los, sondern schaut Sie nur verständnislos an? Dann gehen Sie einige Schritte auf den Handschuh zu und wiederholen Wort- und Sichtzeichen in aufmunterndem Ton. Nun kann Ihr Hund Ihnen entweder den Handschuh bringen, wenn er bereits apportieren kann oder Sie lassen ihn durch Absitzen oder Ablegen anzeigen, dass er ihn gefunden hat.
Wiederholen Sie diesen Schritt mehrmals. Lassen Sie Ihren Hund jedes Mal vorher an Ihrer Hand riechen. Legen Sie den Handschuh zunehmend weiter entfernt ab, bis sie ihn schließlich verstecken. Auch hierbei sollten Sie Ihren Hund noch einige Male zuschauen lassen, damit seine Sicherheit wächst. Schließlich verstecken Sie den Handschuh in seiner Abwesenheit. Nun weiß er genau, was er zu tun hat. Allerdings hat er nun erst gelernt, Ihren Handschuh zu suchen. Diesen Arbeitsgang müssen wir generalisieren.

Wählen Sie jetzt weitere persönliche Gegenstände aus. Dies könnte ein Halstuch sein, ein Schuh, die eigene Hundeleine oder Ihr Schlüsselbund. Viele Hunde nehmen ungern Metallgegenstände in den Fang. Befestigen Sie an den Schlüsselbund also lieber ein kleines Stofftier oder einen kleinen Gegenstand, den Ihr Hund bereits gerne trägt. Bevor Sie mit ihm das Training für die Geruchsunterscheidung starten, lassen Sie ihn zuerst den Schlüsselbund tragen, damit er sich an das Geräusch und das Pendeln der Schlüssel gewöhnt. Dann kann es losgehen. Wiederholen Sie das Riech-Such-Ritual einige Male.

Nun können Sie beginnen, für den Ernstfall zu trainieren, indem Sie die bereits bekannten Gegenstände auf Spaziergängen „verlieren“. Die meisten Hunde bemerken sehr schnell, dass sie ab sofort dringend gebraucht werden, ja dass sie wichtige Aufgaben wahrnehmen und werden auch draußen zunehmend aufmerksamer und gehorsamer. Es könnte ja sein, dass sie einen Schnüffelauftrag bekommen, wenn sie gerufen werden. Da sollte man lieber mal schnell kommen und nachschauen, ob man gebraucht wird.

Ich würde mich freuen, wenn Sie nun Spaß daran gefunden hätten, mit Ihrem Hund sein größtes Hobby zu teilen. Vielleicht starten Sie ja sogar jetzt gleich?

Ihre Martina Nau

(Auszug aus „Schnüffeln erlaubt“, erschienen im Cadmos Verlag)

 

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