Willkommen beim Weblog DogWalker
im Juli 2013


Liebe Hundefreunde,


mit unseren Hunden gemeinsam unterwegs zu sein – das ist es, was uns schon immer am meisten Spaß gemacht hat. Rund um dieses Thema soll sich alles auf diesen Seiten drehen.

Wir – das sind die DogWalker … die mit dem Hund gehen. Dabei kommt man ganz schön herum, erlebt viel und sieht eine Menge. Davon möchten wir anderen DogWalkern ab sofort regelmäßig berichten. Spannende Geschichten, interessante Begegnungen und hilfreiche Tipps – sie sollen diesen Weblog ausmachen.


Unser Thema im Juli 2013

Warum eigentlich Welpen(spiel)stunden?

Baak DogWalker


   "Welpen lernen im Spiel die Hundesprache."

 

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Warum eigentlich Welpen(spiel)stunden?

Haben Sie sich das auch schon einmal gefragt: Warum sollte ein Welpe eigentlich Welpen(spiel)stunden besuchen? Wie Sie sicherlich bemerkt haben, steht ein Teil dieses Wortes in Klammern. Denn wenn ich von Welpen(spiel)stunden schreibe, dann möchte ich die Betonung auf „Welpen“ und nicht ausschließlich auf „Spiel“ legen.

Würde der Welpe nicht vom Züchter an den neuen Besitzer abgegeben, dann würde ein Großteil seiner Sozialisation durch seine Art- und Altersgenossen vollendet. So aber wird dieser wichtige Entwicklungsprozess unterbrochen. Da es nun keine Mutter, keine Geschwister und keine erwachsenen Rudelmitglieder gibt, ist der Welpenbesitzer dafür zuständig, dass der Welpe lernt, wie man sich angemessen verhält und verständigt. Dies erreichen Sie häufig leider nicht alleine mittels Spaziergängen, auch wenn man dort erwachsene Hunde trifft. Und oft genügt auch nicht das Zusammenleben mit erwachsenen Hunden, die eventuell in Ihrem Haus leben. Wir sollten dem Welpen einen Kontakt zu Gleichaltrigen bieten, damit er im Spiel lernt, was er in seinem zukünftigen Leben so dringend braucht, um vernünftig mit anderen Hunden umzugehen. Diese Möglichkeit hat er in Welpen(spiel)stunden.

Wenn Sie Ihren ersten Hund besitzen, haben Sie sicherlich viele Fragen. Doch auch erfahrene Hundehalter stehen immer wieder vor neuen Problemen, denn jeder Hund hat seine eigene Persönlichkeit. Die Welpen(spiel)stunde bietet Gelegenheit,  Antworten auf viele Fragen zu stellen und Probleme im Ansatz zu lösen.

Einige Dinge in unserer Umwelt bereiten jungen Hunden Angst (z. B. Autos, fremde Geräusche, flatternde Textilien, Kindergeschrei). In der Welpen(spiel)stunde sollten sie umsichtig an viele Situationen herangeführt, die ihnen Stress bereiten. So lernen sie, wovor sie keine Angst haben müssen und der Hundebesitzer lernt, wie er richtig mit der Angst seines Welpen umgeht. Durch Übungen an unterschiedlichen Geräten gewöhnt der Welpe sich daran, Herausforderungen zu bestehen. So kann er Erfahrungen sammeln. Er wird sicherer im Umgang mit ihm fremden Situationen, dadurch selbstbewusster und er wird in Zukunft die ihm noch bevorstehenden Schrecken eines jungen Hundelebens besser bewältigen.

Neben den verschiedensten Tipps zur Erziehung, Haltung und Ernährung des Welpen sollte es in einer guten Welpenstunde auch kleine Erziehungsübungen geben. Dies alles geschieht jedoch spielerisch. Eine Welpenspielstunde ist keine Welpen-Früh-Dressur, niemand sollte  im Kreis marschieren oder Kommandos erlernen, für die in späteren Lebenswochen noch jede Menge Zeit ist. Mensch und Welpe sollen gemeinsam den Weg beschreiten, ein harmonisches Team zu bilden, der Hund soll Vertrauen aufbauen und Sie dabei als Teamchef akzeptieren.

Zusammenfassend kann man sagen, dass eine gute Welpenstunde aus einem gut moderierten (!) Welpenspiel, Sozialisierungsübungen, Vermittlung von Theorie für den Hundehalter und angemessene erste Erziehungsübungen wie „Komm“, „Nein“ oder Leinenführigkeit bestehet. Keiner dieser Teile sollte länger als einige Minuten an einem Stück dauern, damit Welpen, aber auch Ersthundehalter ihre Konzentration behalten.

Vielleicht entscheiden Sie sich bei Ihrem nächsten Hund für den Besuch einer Welpengruppe. Wenn Sie nicht sicher sind, wie man dort arbeitet, schauen Sie sie sich einfach vorher einmal ohne Hund an. Dann können Sie in Ruhe überlegen, ob das etwas für Sie und Ihren Welpen ist. Sind Sie sich nicht sicher, wägen Sie ab: Manchmal ist keine Welpenstunde besser als eine schlecht organisierte und geführte. Manchmal ist aber auch eine nicht perfekte, aber durchschnittliche Welpenstunde besser als gar keine, wenn dem Hundehalter jegliche Erfahrung fehlt und der Welpe (aus welchem Grund auch immer) Spielgefährten im gleichen Alter benötigt.

Wenn Sie aber eine gut geführte Welpengruppe gefunden haben, dann werden Sie und Ihr Welpe auf jeden Fall einen einfacheren und intensiven Einstieg in Ihr gemeinsames Leben erfahren. Ich finde, alleine diese Aussicht ist es auf jeden Fall Wert, sich nach solch einer Gruppe umzuhören.

Herzliche Grüße

Ihre Martina Nau

 

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