Willkommen beim Weblog DogWalker im Juli
Liebe Hundefreunde,
mit unseren Hunden gemeinsam unterwegs zu sein – das ist es, was uns schon immer am meisten Spaß gemacht hat. Rund um dieses Thema soll sich alles auf diesen Seiten drehen.
Wir – das sind die DogWalker … die mit dem Hund gehen. Dabei kommt man ganz schön herum, erlebt viel und sieht eine Menge. Davon möchten wir anderen DogWalkern ab sofort regelmäßig berichten. Spannende Geschichten, interessante Begegnungen und hilfreiche Tipps – sie sollen diesen Weblog ausmachen.
Unser Thema im Juli:
Warum jagt mein Hund eigentlich?
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Teil 2: Der persönliche Jagdtypentest (A+B)
Sie sind sich nicht sicher, ob Ihr Hund Jagdtyp A oder Jagdtyp B ist? Mit einem ersten kleinen Test werden Sie klarer sehen:
Gehen Sie mit Ihrem Hund an einer etwa acht bis zehn Meter langen Schleppleine über ein vollkommen unbekanntes Feld. Beobachten Sie ihn nun genau. Wo beginnt und wo endet bei Ihrem Hund die Jagdsequenz? Fixiert er? Reckt er bereits ab dem ersten Meter die Nase in den Wind? Scannt er unaufhörlich den Horizont ab? Wird er starr und ist er nicht mehr ansprechbar? Kann er die Übungen, die im Haus und im Garten gut funktionieren, nicht mehr ausführen? (Achtung: Das können Sie nur entscheiden, wenn er sie wirklich an vielen verschiedenen Orten bereits gut ausführen kann.) Nimmt er nach wenigen Metern bereits die ersten Fährten auf? Wirft er sich hierbei womöglich laut bellend und winselnd in die Leine? Steht er häufig vor – mit erhobenem Vorderlauf oder mit beiden Läufen auf dem Boden, den Hals starr nach vorne gereckt?
Wenn Sie die meisten dieser Fragen mit „Ja“ beantworten, dann ist Ihr Hund vermutlich Typ A.
Haben Sie dagegen öfter „Nein“ oder „Nicht unbedingt“ gesagt (es geht wohlgemerkt bereits um die ersten Meter nach Beginn des Spaziergangs), dann liegt der Verdacht nahe, dass der Jagdtrieb Ihres Hundes durchaus nicht so extrem sein könnte, wie Sie vielleicht denken. Wahrscheinlich ist er Typ B.
Voraussetzung für diesen Test ist allerdings, dass Ihr Hund bei geringen Außenreizen relativ gehorsam ist, beziehungsweise Sie seine Aufmerksamkeit leicht auf sich ziehen können. Nur wenn dies der Fall ist, dann ist der Test auch aussagekräftig.
Als Nächstes suchen Sie mit dem angeleinten Hund gezielt Wild. Dies kann im Wald sein oder in einem öffentlichen Park oder in einem Wildpark. Wie reagiert er nun? Genauso wie auf der Wiese? Oder heftiger? Oder vielleicht auch weniger heftig? Konzentrieren Sie sich nur auf Ihren Hund und lassen Sie ihn nicht aus den Augen. Sie kennen ihn am besten. Ist seine Reaktion eine alltägliche oder gibt es etwas Besonderes an ihr, das Ihnen noch nicht aufgefallen ist?
Gerne möchte ich es noch einmal wiederholen: Wichtig ist bei diesem Test, dass der alltägliche Grundgehorsam in reizarmen Situationen gut ist. Ansonsten können Sie nicht entscheiden, warum Ihr Hund zum Beispiel an der Leine zieht oder warum er kein „Sitz“ oder „Platz“ macht.
Auch sollten Sie genau hinschauen, ob Ihr Hund seine Nase ins Gras hält, weil er ein Mäuschen riecht oder ob er sich für die Markierung eines anderen Hundes interessiert. Im Zweifelsfall fragen Sie den besten Hundetrainer der Welt: Ihren eigenen gesunden Menschenverstand.
Viel Spaß von DogWalker zu DogWalker wünscht Ihnen
Martina Nau
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Warum jagt mein Hund eigentlich? Teil 2: Der persönliche Jagdtypentest (Juli 2009)
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