Willkommen beim Weblog DogWalker
im Januar 2013


Liebe Hundefreunde,


mit unseren Hunden gemeinsam unterwegs zu sein – das ist es, was uns schon immer am meisten Spaß gemacht hat. Rund um dieses Thema soll sich alles auf diesen Seiten drehen.

Wir – das sind die DogWalker … die mit dem Hund gehen. Dabei kommt man ganz schön herum, erlebt viel und sieht eine Menge. Davon möchten wir anderen DogWalkern ab sofort regelmäßig berichten. Spannende Geschichten, interessante Begegnungen und hilfreiche Tipps – sie sollen diesen Weblog ausmachen.


Unser Thema im Januar 2013

Gedanken zum Antijagdtraining

Baak DogWalker


   "Auch als typischer Jagdhund muss ein Dackel nicht unbedingt auf Privatjagd gehen."

 

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Gedanken zum Antijagdtraining

Ja, ja, es ist ein Kreuz mit dem Jagdtrieb unserer Hunde. Viele Hundebesitzer haben Erfolg mit einem vernünftig aufgebauten Antijagdtraining. Andere bleiben leider erfolglos. Hierfür gibt es viele Gründe. Ganz häufig hat man sich vor Beginn des Trainings nicht ausreichend mit dem Problem beschäftigt und geht so unvorbereitet bzw. ohne konkreten Plan ins Training.

Dieser Weblog möchte dazu beitragen, die Gedanken der betroffenen Hundebesitzer zu ordnen, so dass jeder seinen ganz persönlichen Weg finden kann.

Zunächst einmal sollte jeder Hundebesitzer, dessen Hund nicht auf Rückruf zurück kommt, herausfinden, warum sein Hund dies nicht macht. Nicht zwangsläufig steckt ein ausgeprägter Jagdtrieb dahinter, auch dann nicht, wenn es auf den ersten Blick so aussieht. Der Hund könnte:

  1. das Rückrufwort (Komm, Hier o. ä.) lerntheoretisch nicht verstanden haben.
  2. das Rückrufwort nicht wahrnehmen, weil er zu sehr von anderen Dingen wie Umweltreizen, Hunden usw. abgelenkt ist
  3. das Rückrufwort nicht hören, weil er tatsächlich schlecht hört oder der Hundebesitzer (und dies hört sich zwar unglaublich an, ist aber manchmal tatsächlich der Fall) zu leise ruft für die Ablenkungssituation, in der sich sein Hund gerade befindet
  4. das Rückrufwort ignoriert, weil er Angst hat zurück zu kommen
  5. das Rückrufwort ignoriert, weil er gerade etwas Besseres zu tun hat als sich bei seinem Besitzer zu langweilen

Nur dann, wenn unser gut erzogener Hund das Rückrufwort ignoriert, weil er Wild riecht, sieht oder irgendwo vermutet und es sucht, ohne zu wissen, wo es sein könnte – und das, obwohl er eigentlich zuverlässig auf Rückruf zurück kommt – nur dann benötigt unser Hund ein sogenanntes Antijagdtraining.

Was trifft auf Ihren Hund nun zu? Es lohnt sich, darüber nachzudenken und im Zweifelsfall zu testen und genauer zu beobachten.

Wenn es um das Antijagdtraining geht, gibt es nur drei Varianten:

  1. Ich lasse meinen Hund immer jagen, egal wann, wo und was. Dann brauche ich nichts zu tun.
  2. Mein Hund darf nie Wild jagen. Dann muss ich ihm konsequent jeglichen Ansatz und jeglichen Erfolg verbieten bzw. – je nach Hundetyp und Intensität - unangenehm machen. Unangenehm machen heißt hierbei absolut NICHT, mit extremen Strafreizen, Schmerzen oder unfairen Mitteln zu arbeiten! Es gilt: Was dem einen Hund schon schadet, nimmt der andere Hund noch gar nicht wahr. Darum sollte ein Antijagdtraining immer auf den einzelnen Hund zugeschnitten sein.
  3. Mein Hund soll in der Jagd oder im Dummysport eingesetzt werden, dann muss ich ihm klar machen, dass er nur jagen darf, wenn ich ein Einsatzkommando gebe.

 

Erst wenn Sie sich ganz klar entschieden haben, welche der drei Möglichkeiten Ihr Trainingsziel ist, erst dann sollten Sie beginnen zu überlegen, auf welchen Wegen Sie dieses Ziel erreichen möchten bzw. können. Was ist realistisch und was muss ich dafür tun? Was ist dem Hund gegenüber fair und wie versteht er überhaupt, was ich von ihm möchte?

Das alles klingt sehr theoretisch – ich weiß das – und bis jetzt hat noch kein Leser einen konkreten Trainingstipp bekommen, aber genau das soll auch nicht der Inhalt dieses Weblogs sein. Es geht vielmehr darum, dass wir Menschen unsere Ziele zunächst einmal sonnenklar vor Augen sehen, um dann unseren Hunden das Gefühl zu geben, dass wir genau wissen, was wir wollen. Nur dann sind wir für unseren Hund glaubwürdig.

Wenn wir als letztes nun akzeptieren, dass im Antijagdtraining nur der Weg das Ziel sein kann, dann wird aus dem Training mit unserem Hund aus einem lästigen „Müssen“ ein spannendes und interessantes „Dürfen“. Denn Antijagdtraining heißt immer auch Teambildung und gegenseitiges Respektieren. Wir müssen die Grenzen unseres Hundes kennen, gleichzeitig aber auch unserem Hund beibringen, dass auch unsere Toleranz Grenzen hat.

Und auch hier gibt es wiederum nur eine Regel: jeder Trainingsweg muss dem Hundetyp und dem Jagdproblem angepasst sein. Und hiermit schließt sich wieder der Kreis. Um diesen einen richtigen Weg für den eigenen Hund zu finden, beginnen wir am besten mit den oben beschriebenen Vorüberlegungen.

Herzliche Grüße und alles Gute für 2013, viel Gesundheit und Glück

wünscht Ihnen Ihre

Martina Nau

 

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2017


Die Roll- oder Flexileine (Juli 2017)

Chihuahua (Juni 2017)

Gehorsamkeit kommt auf leisen Sohlen (Mai 2017)

Geschwindigkeiten (April 2017)

Kleine und große Missgeschicke: Die Stubenreinheit (März 2017)

Hunde dieser Welt: Der Irish Wolfhound (Februar 2017)

Der Leinen-Wahn-Sinn (Januar 2017)


2016


Typisch Junghund: stets gut gelaunt (Dezember 2016)

Über Beschäftigungswahn und Faulenzertum (November 2016)

Ein Südländer soll es sein (Oktober 2016)

Bettelstudenten am Tisch (September 2016)

Der Korea Jindo Dog (August 2016)

Was Ihr Welpe kennenlernen sollte (Juli 2016)

Eine Lanze für die Pfeife (Juni 2016)

Der 6. Sinn unserer Hunde (Mai 2016)

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Der etwas andere Hindernis-Parcours (März 2016)

Hunde dieser Welt: Der Otterhound (Februar 2016)

Hatten Sie schon mal No-Gos? (Januar 2016)


2015


Unsere Rezepte gegen Langeweile (Dezember 2015)

Manchmal kommt er später (November 2015)

Hunde dieser Welt: Der Louisiana Catahoula Leopard Dog (Oktober 2015)

Sport und Spaß für Hund und Mensch: Rally Obedience (September 2015)

Die "Kunterbunte Hunderunde" (August 2015)

Wer hüten will, braucht einen Hütehund ... (Juli 2015)

Schlecht geprägt hält lebenslang (Juni 2015)

Bleib dort hinten und setz dich hin (Mai 2015)

Befindlichkeiten (April 2015)

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Höflichkeit ist eine Zier ... (Januar 2015)


2014


Oh ja, mein Maulkorb! (Dezember 2014)

Der Impfpass (November 2014)

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Die Freiverlorensuche (September 2014)

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2013


Hunderassen verstehen – leicht gemacht (Dezember 2013)

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Hund ist was er isst (Februar 2013)

Gedanken zum Antijagdtraining (Januar 2013)


2012


Noch mehr Jägerwissen für Nichtjäger (Dezember 2012)

Jägerwissen für Nichtjäger (November 2012)

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Clicker: Fluch oder Segen? (August 2012)

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2011


Hauptberuf: Nur-Familienhund (Dezember 2011)

Tipps und Tricks für Schnüffelnasen (November 2011)

Ist das ein Rüde oder eine Hündin? (Oktober 2011)

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Leinentraining mit Spaßfaktor (Januar 2011)


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Auf jedes Töpfchen … (Dezember 2010)

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Sivesterangst (Dezember 2009)

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"Graue Schnauzen" - Interview mit Doro Dahl (August 2009)

Warum jagt mein Hund eigentlich? Teil 2: Der persönliche Jagdtypentest (Juli 2009)

Warum jagt mein Hund eigentlich? Teil 1: Die Jagdtypen (Juni 2009)

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