Willkommen beim Weblog DogWalker
im Dezember 2010


Liebe Hundefreunde,


mit unseren Hunden gemeinsam unterwegs zu sein – das ist es, was uns schon immer am meisten Spaß gemacht hat. Rund um dieses Thema soll sich alles auf diesen Seiten drehen.

Wir – das sind die DogWalker … die mit dem Hund gehen. Dabei kommt man ganz schön herum, erlebt viel und sieht eine Menge. Davon möchten wir anderen DogWalkern ab sofort regelmäßig berichten. Spannende Geschichten, interessante Begegnungen und hilfreiche Tipps – sie sollen diesen Weblog ausmachen.


Unser Thema im Dezember 2010

Auf jedes Töpfchen …

Baak DogWalker
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… passt ein Deckelchen. Zu jedem Menschen … passt ein Hund. Aber welcher?

Nun kommt Weihnachten und wie jedes Jahr werden wir auch diesmal wieder am 25. Dezember auf unserem Waldspaziergang die ersten Weihnachtsgeschenke mit Leine an der Seite ihrer neuen Besitzer laufen sehen. In den allermeisten Fällen hat sich bis Silvester die erste Ernüchterung eingestellt und die Menschen erkennen, dass sie Verantwortung für ein - zu diesem Zeitpunkt - nicht gerade einfaches Lebewesen übernommen haben. Und in den allermeisten Fällen wird das Familienleben mit Hund ein wunderbares, denn diese Menschen lieben ihren Hund und erziehen ihn nach bestem Wissen und Gewissen.

Leider erleben wir aber sowohl im Januar als auch während des restlichen Jahres immer wieder tragische Mensch-Hund-Kombinationen – Menschen und Hunde, die überhaupt nicht zueinander passen. Es liegt an jedem von uns, der einen vierbeinigen Freund aufnehmen möchte, dies möglichst zu verhindern, indem er sich vorher einige Gedanken macht.

Folgende Überlegungen sollte jeder Hundebegeisterte anstellen:

  1. Was braucht ein Hund? – Neben den normalen Bedürfnissen wie gesundes Futter, einen trockenen, warmen Schlafplatz und regelmäßige tierärztliche Versorgung braucht jeder Hund ein stabiles Sozialgefüge, vernünftige Erziehung und – je nach Rasse oder Typ eine weitergehende Beschäftigung oder Triebauslastung. Dies alles kostet Zeit und Geld.
  2. Soll es ein Rüde oder eine Hündin werden? Die Antwort kann im Geschmack liegen. Rüden werden größer, sind oft (Achtung: nicht immer!) schwieriger zu erziehen als Hündinnen. Hündinnen werden läufig. Vielleicht leben aber auch einige unkastrierte Hündinnen in Ihrer Nachbarschaft, dann sollten Sie lieber keinen Rüden nehmen. Die Antwort auf die Frage „Rüde oder Hündin“ ist nicht die wichtigste, aber ein paar Gedanken darüber können nicht schaden.
  3. Kommt eher ein Mischling oder ein Rassehund in Frage? Wichtig ist eigentlich gar nicht, ob es ein Mischling oder ein Rassehund sein sollte, denn dies ist Geschmacksache. Viel wichtiger ist, welche Rassen in Ihrem Mischling enthalten sind oder für welche Rasse Sie sich entscheiden. Wenn Sie sehr konkrete Vorstellungen davon haben, wie Ihr Hund sich optisch und charakterlich entwickeln soll, dann sind Sie bei einer Rasse so ziemlich auf der sicheren Seite. Wenn Ihnen dies jedoch nicht ganz so wichtig ist, dann ist Ihnen bestimmt auch ein Mischling willkommen.
  4. Woher soll mein Hund kommen? Diese Frage ist die wohl wichtigste, und darum steht sie hier auch am Schluss. Bitte, bitte kaufen Sie keinen Hund bei einem Händler oder Vermehrer!! Es gibt seriöse Züchter und seriöse Tierschutzvereine, manchmal fällt auch auf einem Bauernhof ein Wurf oder ein älterer Hund sucht ein neues Zuhause. Alles ist in Ordnung – aber bitte unterstützen Sie keine Händler und Vermehrer. Denken Sie daran: für jeden armen Welpen, den Sie von diesen kaufen, kommt ein neuer auf die Welt und muss leiden, genauso wie dessen Eltern! Sie unterstützen damit Tierquälerei.

Hunderassen sind Hundetypen. Eine gute Möglichkeit, sich einen Überblick über die verwirrende Vielzahl von Hunderassen und deren Mischlingen zu verschaffen, ist ein Blick auf die Rassegruppen, die von der FCI, der internationalen Rassezuchtvereinigung, festgelegt sind. Hier finden wir folgende Gruppen:
Gruppe 1: Hüte- und Treibhunde (z. B. Border Collie,Australien Shepherd,Berger des Pyrénées)
Gruppe 2: Pinscher, Schnauzer, Molosser, Doggen, Schweizer Sennenhunde
Gruppe 3: Terrier
Gruppe 4: Teckel/Dackel
Gruppe 5: Spitze und Hund vom Urtyp (z. B. Laika, Samojede, Husky)
Gruppe 6: Lauf- und Schweißhunde (z. B. Beagle, Griffon Vendéen)
Gruppe 7: Vorstehhunde (z. B. Kleiner und Großer Münsterländer, Deutsch Drahthaar)
Gruppe 8: Aufjagende und Apportierende Vogel- und Wasserhunde (z. B. Retriever, Spaniels)
Gruppe 9: Gesellschafts- und Zwerghunde (z. B. Bichons, Cavalier King Charles Spaniel)
Gruppe 10: Windehunde (z. B. Galgo, Podenco, Greyhound, Sloughi)

Wenn Sie sich nun bereits für einen bestimmten Hund entschieden haben, dann schauen Sie doch mal nach, in welche FCI-Gruppe er passt. Damit können Sie bereits erste Aussagen zu den hervorstechenden Charaktereigenschaften machen. Es ist klar, dass Hunde aus der Gruppe 6 oder 7 zum Beispiel mehr Jagdtrieb haben als die der Gruppe 9 oder dass Hunde der Gruppe 1 anders trainiert und beschäftigt werden sollten als Hunde der Gruppe 10.

Und damit kommen wir dann zu unserer allerersten Frage: Welcher Hund passt zu welchem Menschen? Bestimmt kommt ein kräftiger, sportlicher Mensch gut mit einem Labrador-Boxer-Mischling aus, aber nicht jeder wird mit dieser Kraft und Energie fertig. Ein Terrier oder ein Dackel ist ein witziger Zeitgenosse, beide brauchen jedoch viel körperliche und geistige Auslastung, auch wenn sie klein sind, sonst machen Sie Probleme. Hinzu kommt meistens ein großer Jagdtrieb. Manche Menschen haben hierzu weder die Zeit noch die Nerven, diesen charakterstarken Vierbeinern das zu geben, was sie brauchen, um glücklich zu sein.

Ich hoffe, ich konnte nun jeden, der auf der Suche nach einem Hund ist, dazu anregen, sorgfältig zu überlegen, welcher Hund zu ihm passt. Denken Sie daran, dass Sie ganz alleine die Verantwortung für die richtige Entscheidung tragen. Der Hund kann keinen Einspruch einlegen.

Eine schöne Vorweihnachtszeit und besinnliche Feiertage wünscht Ihnen

Ihre Martina Nau

 

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2017


Die Roll- oder Flexileine (Juli 2017)

Chihuahua (Juni 2017)

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Kleine und große Missgeschicke: Die Stubenreinheit (März 2017)

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Typisch Junghund: stets gut gelaunt (Dezember 2016)

Über Beschäftigungswahn und Faulenzertum (November 2016)

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Unsere Rezepte gegen Langeweile (Dezember 2015)

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Oh ja, mein Maulkorb! (Dezember 2014)

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Noch mehr Jägerwissen für Nichtjäger (Dezember 2012)

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Auf jedes Töpfchen … (Dezember 2010)

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Warum jagt mein Hund eigentlich? Teil 2: Der persönliche Jagdtypentest (Juli 2009)

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