Willkommen beim Weblog DogWalker
im August 2013


Liebe Hundefreunde,


mit unseren Hunden gemeinsam unterwegs zu sein – das ist es, was uns schon immer am meisten Spaß gemacht hat. Rund um dieses Thema soll sich alles auf diesen Seiten drehen.

Wir – das sind die DogWalker … die mit dem Hund gehen. Dabei kommt man ganz schön herum, erlebt viel und sieht eine Menge. Davon möchten wir anderen DogWalkern ab sofort regelmäßig berichten. Spannende Geschichten, interessante Begegnungen und hilfreiche Tipps – sie sollen diesen Weblog ausmachen.


Unser Thema im August 2013

Hunde dieser Welt: Die Hunde der Hirtennomaden - Azawakhs

Baak DogWalker


   "Die Hunde der Hirtennomaden - Azawakhs"

 

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Hunde dieser Welt: Die Hunde der Hirtennomaden - Azawakhs

Die Sahelzone in Afrika ist uns allen als ein trockener Wüstenstrich bekannt. Hier leben die Tuareg. Sie sind Hirtennomaden, ein Volk, dessen Lebensgrundlage die Viehzucht ist. Wenn es an einem Ort nicht mehr ausreichend Futter für ihr Vieh gibt, dann ziehen sie auf ihren Kamelen weiter. Mit dabei sind immer die ganze Familie und ihre Hunde.

Die Hunde der Hirtennomaden, das sind Windhunde, genauer gesagt Azawakhs, die inzwischen auch hier in Mitteleuropa etliche Freunde gefunden haben. Sie sind sehr schmale Hunde mit einem kurzen Fell, meist rötlich-sandfarben mit weißen Füßen und Abzeichen an der Brust, nie aber schwarz. Denn schwarze Hunde bringen Unglück – so sagt man in diesem Land. Die Widerristhöhe der Azawakhs liegt zwischen 60 und 75 cm. Ihr leichter, federnder Gang erregt schnell die Aufmerksamkeit des Betrachters. Für die Tuareg sind sie nicht nur Hunde, sondern Familienmitglieder, Jagdbegleiter und häufig auch ein Statussymbol.

Welpen und Junghunde werden liebevoll aufgezogen. Diese verbringen die Nächte häufig in Erdgruben, die mit einem schweren Deckel abgedeckt werden, damit ihnen Kälte und Raubtiere nichts anhaben können. Gefüttert werden sie mit einer Mischung aus Milch, Hirse, Fleisch oder Käse. Sind sie alt genug, gehen auch sie zur Hundeschule. Die Lehrinhalte sind jedoch anders als die in unseren Breitengraden. Jeden Tag werden sie eine Zeitlang in die Ziegengehege gesetzt, damit sie lernen, die wertvollen Tiere zu akzeptieren und nicht zu jagen. Später werden sie ganz selbstverständlich im Freilauf um sie herum laufen und neben ihnen schlafen.

Im Dorf dürfen sich die Hunde frei bewegen. Sie liegen im Schatten oder schlendern um die Hütten, wann und wo es ihnen gefällt. Eigentlich genießen sie Narrenfreiheit. Selbst ihre Unarten werden häufig toleriert. Für die Hirtennomaden sind ihre Windhunde nicht unrein, obwohl sie Moslems sind. Unrein sind Streuner, die sich von Abfällen ernähren und unnütz in den Städten leben. Aber ein Azawakh – das ist ein nobler Weggefährte, dem man häufig ein Halsband umbindet, an besonderen Tagen sogar ein wunderschönes Schmuckhalsband.

Azawakhs sind sehr gute Jagdhunde, aber auch gute Wächter. Sie sind lebhaft, resolut, sehr eigenständig und Fremden gegenüber reserviert. In manchen Dörfern werden sie ausschließlich als Wachhunde gebraucht. Damit sie in der Nähe der Hütten bleiben und nicht streunen, werden in diesen Fällen die Rüden kastriert.

Als Jagdhunde sind sie jedoch genauso begehrt, auch wenn die Jagd heutzutage keine große Rolle mehr für den Lebensunterhalt der Tuareg spielt. Vielmehr ist sie ein gesellschaftliches Ereignis und wird eher der Tradition zuliebe abgehalten. Mit Speeren bewaffnet und von den besten Hunden begleitet, gehen sie auf Kaninchen- und Kleinwildjagd. Die Azawakhs reagieren blitzartig auf jede Bewegung eines Beutetieres und verlieren das Interesse an ihm, sobald es sich nicht mehr bewegt. Sie verfolgen ihre Beute mit Geschwindigkeiten zwischen 50 und 70 km/h und zeigen dabei eine Ästhetik, die ganz sicherlich neben anderen auch ein Grund für die Hirtennomaden ist, diese Hunde zu lieben.

Nach diesem kleinen Ausflug in die afrikanische Wüstenwelt wünschen Ihnen eine schöne Urlaubszeit

 

Ihre

Martina Nau

und Ihr Baak-Dogwalker-Team

 

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2017


Beschäftigung wenns drinnen schöner ist als draußen (Oktober 2017)

Über die Intelligenz unserer Hunde (August 2017)

Die Roll- oder Flexileine (Juli 2017)

Chihuahua (Juni 2017)

Gehorsamkeit kommt auf leisen Sohlen (Mai 2017)

Geschwindigkeiten (April 2017)

Kleine und große Missgeschicke: Die Stubenreinheit (März 2017)

Hunde dieser Welt: Der Irish Wolfhound (Februar 2017)

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2016


Typisch Junghund: stets gut gelaunt (Dezember 2016)

Über Beschäftigungswahn und Faulenzertum (November 2016)

Ein Südländer soll es sein (Oktober 2016)

Bettelstudenten am Tisch (September 2016)

Der Korea Jindo Dog (August 2016)

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Der 6. Sinn unserer Hunde (Mai 2016)

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Der etwas andere Hindernis-Parcours (März 2016)

Hunde dieser Welt: Der Otterhound (Februar 2016)

Hatten Sie schon mal No-Gos? (Januar 2016)


2015


Unsere Rezepte gegen Langeweile (Dezember 2015)

Manchmal kommt er später (November 2015)

Hunde dieser Welt: Der Louisiana Catahoula Leopard Dog (Oktober 2015)

Sport und Spaß für Hund und Mensch: Rally Obedience (September 2015)

Die "Kunterbunte Hunderunde" (August 2015)

Wer hüten will, braucht einen Hütehund ... (Juli 2015)

Schlecht geprägt hält lebenslang (Juni 2015)

Bleib dort hinten und setz dich hin (Mai 2015)

Befindlichkeiten (April 2015)

Das Haustürproblem (März 2015)

Hunde dieser Welt: Lundehunde (Februar 2015)

Höflichkeit ist eine Zier ... (Januar 2015)


2014


Oh ja, mein Maulkorb! (Dezember 2014)

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Hunde erziehen perfekte Hunde (Oktober 2014)

Die Freiverlorensuche (September 2014)

Hunde dieser Welt: Löffelhunde (August 2014)

Ein Hund soll es sein (Juli 2014)

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Hunde dieser Welt: Laika (Mai 2014)

Frühling lässt sein blaues Band … (April 2014)

Hunde dieser Welt: Streuner und Straßenhunde (März 2014)

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Teamarbeit macht Spaß (Januar 2014)


2013


Hunderassen verstehen – leicht gemacht (Dezember 2013)

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Wau! Mein Haus, meine Straße, mein Park! (Oktober 2013)

Das Handtarget (September 2013)

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Warum eigentlich Welpen(spiel)stunden? (Juli 2013)

Hund und gesund (Juni 2013)

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Was unsere Hunde fühlen (März 2013)

Hund ist was er isst (Februar 2013)

Gedanken zum Antijagdtraining (Januar 2013)


2012


Noch mehr Jägerwissen für Nichtjäger (Dezember 2012)

Jägerwissen für Nichtjäger (November 2012)

Schleppen für Schleppenprofis (Oktober 2012)

Die Würstchenschleppe (September 2012)

Clicker: Fluch oder Segen? (August 2012)

Mit dem Auto unterwegs (Juli 2012)

Aggressiv – und nun? (Juni 2012)

Was Hündchen schon lernt … (Mai 2012)

Hund und Recht – Teil 2 (April 2012)

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Persönlichkeit & Leckerchen (Februar 2012)

Der spielt doch nur! (Januar 2012)


2011


Hauptberuf: Nur-Familienhund (Dezember 2011)

Tipps und Tricks für Schnüffelnasen (November 2011)

Ist das ein Rüde oder eine Hündin? (Oktober 2011)

Flöhe, Zecken, Parasiten (September 2011)

Früher und heute (August 2011)

Achtung giftig! (Juli 2011)

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Leinentraining mit Spaßfaktor (Januar 2011)


2010


Auf jedes Töpfchen … (Dezember 2010)

Apportieren macht Spaß! (November 2010)

Gutes Training … braver Hund! – Teil 2 (Oktober 2010)

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Spiel doch mal! (Juli 2010)

Helfer auf vier Beinen (Juni 2010)

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Kinder und Hunde (April 2010)

Schnüffeln erlaubt! (März 2010)

Hundebegegnungen – Wie verhalte ich mich richtig? (Februar 2010)

Durchgeknallt: Wenn die Hundenerven blank liegen (Januar 2010)


2009


Sivesterangst (Dezember 2009)

Lassie ist schuld! (November 2009)

Was sieht, hört und riecht er eigentlich? (Oktober 2009)

Die drei Charaktere (September 2009)

"Graue Schnauzen" - Interview mit Doro Dahl (August 2009)

Warum jagt mein Hund eigentlich? Teil 2: Der persönliche Jagdtypentest (Juli 2009)

Warum jagt mein Hund eigentlich? Teil 1: Die Jagdtypen (Juni 2009)

Spaß und Spiel auf allen Wegen (Mai 2009)