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Willkommen beim Weblog DogWalker
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Liebe Hundefreunde,
Wir – das sind die DogWalker … die mit dem Hund gehen. Dabei kommt man ganz schön herum, erlebt viel und sieht eine Menge. Davon möchten wir anderen DogWalkern ab sofort regelmäßig berichten. Spannende Geschichten, interessante Begegnungen und hilfreiche Tipps – sie sollen diesen Weblog ausmachen.
Gutes Training … braver Hund! – Teil 1 |
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Haben Sie sich schon Mal gefragt, warum Ihr Hund manche Dinge ganz schnell lernt und ständig wiederholt, andere jedoch (leider meistens die, die uns wichtig sind) scheint er einfach nicht zu verstehen? Dass dies nicht nur an unserem Hund liegt, kann man sich denken. Ist unsere Erziehung und unser Training gut, dann ist unser Hund auch brav, wohlerzogen und bestimmt ein glücklicher Hund, weil er uns versteht. Also: Wann lernt ein Hund eigentlich was? Und wann lernt er es nicht?
Hunde lernen immer, in jeder Minute, in der sie nicht schlafen. Unser Hund lernt nicht nur, wenn wir mit ihm trainieren, sondern auch (manchmal sogar vor allem dann), wenn wir nichts mit ihm machen und er uns "nur" beobachtet. Diese angeborene Fähigkeit garantiert sein Überleben in jeder Situation, egal wie sehr sich seine Lebensumstände ändern: er ist immer in der Lage sich schnell anzupassen. Eine Ausnahme sind extreme Stresssituationen. Dann blockiert (wie im übrigens auch beim Menschen) das Gehirn jeglichen Lernprozess. Sie ahnen, worauf ich hinaus will? Wenn Ihr Hund etwas lernen soll, dann sorgen Sie für eine entspannte, stressfreie Atmosphäre.
Wie wir Menschen, so lernen auch unsere Hunde durch klassische und instrumentelle Konditionierung, durch Zuschauen, durch Gewöhnung und vor allem durch Versuch und Irrtum.
Das bedeutet, dass …
… ein Hund häufig erst nach vielen Wiederholungen generalisiert.
… Handlungen mit positiven Folgen wiederholt werden.
… Handlungen mit unangenehmen oder unerwünschten Folgen gemieden werden.
… Stress und Angst zu Meideverhalten führen.
… ein unmittelbarer zeitlicher Zusammenhang bestehen muss zwischen Handlung des
Hundes und den Folgen, damit er lernt, beides zu verknüpfen.
… ein Hund oft ausprobiert, ob etwas funktioniert oder nicht.
… jeder Hund sehr individuell lernt, je nach Alter, Rasse, bisheriger Lernerfahrung.
Wie auch immer unser eigener Hund lernt, welcher Typ er ist, wie alt er ist oder welcher Rasse er angehört, es gibt einige unumstößliche, allgemeingültige Lernregeln. Wenn wir diese beachten, kann schon gar nicht mehr so viel schief gehen in der Erziehung unseres Hundes. Eine wichtige Rolle spielt die richtige Belohnung, ein gutes Timing und ein systematischer Trainingsaufbau. Wir sollten unsere und die Körpersprache unseres Hundes beachten, mit einem sekundären Bestärker und mit einem Auflösewort arbeiten und bei all dem nicht vergessen, dass Hunde situationsbezogen lernen.
Was hinter diesen Schlagwörtern steht und wie wir aus dieser Theorie ein gutes praktisches Training machen, das können Sie im Oktober an dieser Stelle lesen.
Herzliche Grüße
Ihre Martina Nau
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